
Kleidung für
jede Jahreszeit –
So bist du beim Laufen immer richtig angezogen
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Es gibt kein schlechtes Laufwetter – nur die falsche Kleidung. Dieser Satz mag abgedroschen klingen, doch er trifft den Kern. Mit der passenden Laufbekleidung macht das Training fast zu jeder Jahreszeit Spaß. Entscheidend ist, sich den Wetterbedingungen anzupassen und weder zu frieren noch zu überhitzen.
Frühling – Flexibilität ist gefragt
Der Frühling ist eine der schönsten Jahreszeiten zum Laufen. Gleichzeitig kann das Wetter innerhalb weniger Stunden wechseln. Morgens ist es oft noch kühl, während am Nachmittag bereits angenehme Temperaturen herrschen.
Bewährt hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip. Mehrere dünne Kleidungsschichten lassen sich leichter an wechselnde Temperaturen anpassen als eine dicke Jacke.
Empfehlenswert sind:
- Funktionsshirt
- Leichte Laufjacke oder Langarmshirt
- Lange oder dreiviertellange Laufhose bei kühlen Temperaturen
- Dünne Handschuhe an frischen Morgenstunden
Sommer – Weniger ist oft mehr
An heißen Tagen steht nicht die Kleidung, sondern der Hitzeschutz im Mittelpunkt. Ideal sind leichte und atmungsaktive Materialien, die Schweiß schnell nach außen transportieren. Baumwolle eignet sich dagegen weniger, da sie Feuchtigkeit speichert und schnell schwer wird. Im Sommer sind besonders sinnvoll:
- Leichtes Funktionsshirt oder Tanktop
- Kurze Laufhose
- Dünne, atmungsaktive Laufsocken
- Kappe oder Visier als Sonnenschutz
- Sonnenbrille bei starker Sonneneinstrahlung/li>
Herbst – Auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein
Im Herbst können Sonne, Wind und Regen innerhalb eines Laufs auftreten. Hier lohnt sich ebenfalls das Zwiebelprinzip. Eine leichte wind- oder wasserabweisende Laufjacke schützt vor Auskühlung, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Praktisch sind außerdem:
- Langarm-Funktionsshirt
- Dünne Laufhandschuhe
- Stirnband oder leichte Mütze
- Reflektierende Kleidung für die zunehmend dunkleren Tage
Winter – Warm, aber nicht zu warm
Viele ziehen sich im Winter deutlich zu dick an. Nach wenigen Minuten wird einem beim Laufen ohnehin warm.
Eine gute Faustregel lautet: Ziehe dich so an, als wären es etwa zehn Grad wärmer als tatsächlich gemessen.
Bewährt haben sich:
- Langarm-Funktionsshirt
- Laufhandschuhe
- Stirnband oder Mütze
- Reflektierende Kleidung für die zunehmend dunkleren Tage
- Funktionsunterwäsche
- Wärmendes Langarmshirt
- Winddichte Laufjacke
- Lange Thermo-Laufhose
- Dickere Funktionssocken
Die richtige Materialwahl
Unabhängig von der Jahreszeit gilt: Funktionsmaterialien transportieren Feuchtigkeit zuverlässig nach außen und trocknen schnell. Dadurch bleibt der Körper auch bei längeren Läufen angenehm trocken. Baumwolle hingegen saugt Schweiß auf, kühlt den Körper aus und kann bei längeren Einheiten unangenehm werden.
Fazit
Mit der richtigen Laufkleidung steht dem Training zu jeder Jahreszeit nichts im Weg. Funktionsmaterialien, das Zwiebelprinzip und eine gute Anpassung an die Wetterbedingungen sorgen dafür, dass du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: das Laufen.
Du brauchst dafür keine teure Profi-Ausrüstung. Oft reichen einige gut kombinierbare Kleidungsstücke aus, um das ganze Jahr über komfortabel und sicher unterwegs zu sein. Denn die beste Laufkleidung ist die, in der du dich wohlfühlst und die dich motiviert, auch bei wechselhaftem Wetter die Laufschuhe zu schnüren.
ÜBER DEN AUTOR
Jörg Brunkhorst
Lauftrainer & Inhaber
Jörg ist leidenschaftlicher Ausdauersportler, Touristikfachwirt & Lauftrainer
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