
Warum ich heute
anders trainiere
Wenn ich auf meine Laufjahre zurückblicke, erkenne ich vor allem eines:
Start » Warum ich heute anders trainiere als noch vor ein paar Jahren
Mein Training hat sich verändert – nicht, weil ich weniger kann, sondern weil ich mehr verstanden habe.
Früher: mehr ist besser
Wie viele andere bin ich früher davon ausgegangen, dass Fortschritt vor allem über Umfang und Intensität entsteht. Mehr Kilometer, härtere Einheiten, weniger Pausen. Das hat eine Zeit lang funktioniert. Aber es hatte seinen Preis.
Heute: bewusst und nachhaltig
Mein Training heute ist klarer – und ehrlicher. Ich achte stärker auf:
- Signale meines Körpers
- Regeneration als festen Bestandteil
- realistische Zielsetzungen
- langfristige Freude an Bewegung
Lernen durch Erfahrung
Mit den Jahren kamen:
- kleinere Verletzungen
- Phasen von Müdigkeit
- das Gefühl, ständig „dranbleiben zu müssen“
Weniger Druck, mehr Qualität
Ich trainiere heute nicht, um jemandem etwas zu beweisen. Ich trainiere, um laufen zu können – heute, morgen und auch in ein paar Jahren. Diese Haltung nehme ich auch in meine Arbeit als Trainer mit. Denn nachhaltige Entwicklung entsteht nicht durch Druck, sondern durch Verständnis.
Persönlich gesagt
Laufen ist für mich kein Projekt mit Enddatum. Es ist ein Begleiter. Und genau deshalb gehe ich heute anders damit um: achtsamer, geduldiger und mit mehr Respekt vor mir selbst.
Fazit
Besser zu trainieren heißt nicht härter zu trainieren.
Es heißt, klüger zu trainieren. Und manchmal bedeutet Fortschritt, einen Schritt zurückzugehen – um langfristig weiterlaufen zu können.
ÜBER DEN AUTOR
Jörg Brunkhorst
Lauftrainer & Inhaber
Jörg ist leidenschaftlicher Ausdauersportler, Touristikfachwirt & Lauftrainer
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